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<title>Rudolf Bahro</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Rudolf Bahro</span></h1>
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<p><b>Rudolf Bahro</b> (* <a href="18._November" title="18. November">18. November</a> <a href="1935" title="1935">1935</a> in <a href="%C5%9Awierad%C3%B3w-Zdr%C3%B3j" title="Świeradów-Zdrój">Bad Flinsberg</a>, <a href="Landkreis_L%C3%B6wenberg_in_Schlesien" class="mw-redirect" title="Landkreis Löwenberg in Schlesien">Landkreis Löwenberg in Schlesien</a>; † <a href="5._Dezember" title="5. Dezember">5. Dezember</a> <a href="1997" title="1997">1997</a> in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a>) war ein deutscher <a href="Philosoph" title="Philosoph">Philosoph</a>, <a href="Politiker" title="Politiker">Politiker</a> und Sozialökologe. Er wurde durch sein Buch <i>Die Alternative</i> (1977) und seine Kritik des <i>real existierenden Sozialismus</i> zu einem der profiliertesten <a href="DDR-Opposition" class="mw-redirect" title="DDR-Opposition">Dissidenten</a> der <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a>. Nach über zweijähriger Haft in Gefängnissen des <a href="Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit" title="Ministerium für Staatssicherheit">Ministeriums für Staatssicherheit</a> (MfS) ging er 1979 in die Bundesrepublik Deutschland und war ab 1990 wieder in Berlin.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kindheit_und_Ausbildung">Kindheit und Ausbildung</h2></div>
<p>Rudolf Bahro war das älteste von drei Kindern des Viehwirtschaftsberaters Max Bahro und seiner Frau Irmgard, geb. Conrad. Die Familie lebte bis 1945 in <a href="Provinz_Niederschlesien" title="Provinz Niederschlesien">Niederschlesien</a>, zunächst in <a href="%C5%9Awierad%C3%B3w-Zdr%C3%B3j" title="Świeradów-Zdrój">Bad Flinsberg</a>, dann im Nachbarort Gerlachsheim (<a href="Landkreis_Lauban" class="mw-redirect" title="Landkreis Lauban">Landkreis Lauban</a>), wo Rudolf die Dorfschule besuchte. Gegen Ende des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> wurde der Vater zum Wehrdienst einberufen und geriet in polnische Gefangenschaft. Als die Ostfront herannahte, wurde die Familie evakuiert. Auf der Flucht wurde Rudolf von der Mutter und den Geschwistern getrennt, und diese starben bald darauf an <a href="Typhus" title="Typhus">Typhus</a>. Rudolf verbrachte mit einer Tante je einige Monate in Österreich und in Hessen und fand schließlich seinen Vater wieder, der in <a href="Siehdichum" title="Siehdichum">Rießen</a> (<a href="Landkreis_Guben" title="Landkreis Guben">Landkreis Guben</a>) den Hof einer Witwe bewirtschaftete. 1951 heiratete Max Bahro die ebenfalls verwitwete Frieda Reiter in <a href="F%C3%BCrstenberg_(Oder)" title="Fürstenberg (Oder)">Fürstenberg (Oder)</a>, die ihren Sohn Gerhard mit in die Ehe brachte, welcher sieben Jahre älter war als Rudolf.
</p><p>Von 1950 bis 1954 besuchte Rudolf Bahro die Oberschule in Fürstenberg. Da für die Aufnahme in die Oberschule die Mitgliedschaft in der <a href="Freie_Deutsche_Jugend" title="Freie Deutsche Jugend">Freien Deutschen Jugend</a> (FDJ) vorausgesetzt wurde, trat er dort 1950 widerstrebend ein. Dies war, wie er später kommentierte, das einzige Mal, dass er unter Druck etwas gegen seinen Willen tat. Im Jahr 1954 folgte seine Aufnahme in die <a href="Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands" title="Sozialistische Einheitspartei Deutschlands">Sozialistische Einheitspartei Deutschlands</a> (SED), die er 1952 beantragt hatte. Bahro galt als außerordentlich intelligent und bestand das <a href="Abitur" title="Abitur">Abitur</a> „mit Auszeichnung“. An der <a href="Humboldt-Universit%C3%A4t_zu_Berlin" title="Humboldt-Universität zu Berlin">Humboldt-Universität zu Berlin</a> studierte er von 1954 bis 1959 <a href="Philosophie" title="Philosophie">Philosophie</a>. Zu seinen Lehrern gehörten <a href="Kurt_Hager" title="Kurt Hager">Kurt Hager</a> (der spätere Chefideologe der SED), <a href="Georg_Klaus" title="Georg Klaus">Georg Klaus</a> und <a href="Wolfgang_Heise" title="Wolfgang Heise">Wolfgang Heise</a>. Das Thema seiner Diplomarbeit lautete „<a href="Johannes_R._Becher" title="Johannes R. Becher">Johannes R. Becher</a> und das Verhältnis der deutschen <a href="Arbeiterklasse" title="Arbeiterklasse">Arbeiterklasse</a> und ihrer Partei zur nationalen Frage unseres Volkes“.
</p><p>Bis 1956 war Bahro ein glühender Verehrer <a href="Wladimir_Iljitsch_Lenin" title="Wladimir Iljitsch Lenin">Lenins</a> und <a href="Josef_Stalin" title="Josef Stalin">Stalins</a>. Die Enthüllungen <a href="Nikita_Sergejewitsch_Chruschtschow" title="Nikita Sergejewitsch Chruschtschow">Chruschtschows</a> auf dem <a href="XX._Parteitag_der_KPdSU" title="XX. Parteitag der KPdSU">XX. Parteitag der KPdSU</a> im Februar 1956, in denen erstmals einige Verbrechen des <a href="Stalinismus" title="Stalinismus">Stalinismus</a> offen angesprochen wurden, erschütterten Bahros Weltbild zutiefst. Die bald darauf ausbrechenden <a href="Posener_Aufstand_(1956)" title="Posener Aufstand (1956)">Unruhen in Polen</a> und den <a href="Ungarischer_Volksaufstand" title="Ungarischer Volksaufstand">ungarischen Volksaufstand</a> verfolgte er mit großem Interesse, und er erstellte eine Protesterklärung für eine <a href="Wandzeitung" title="Wandzeitung">Wandzeitung</a>, in der er seine Solidarität mit den Aufständischen bekundete und die restriktive Informationspolitik der DDR-Staatsführung offen kritisierte.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das veranlasste das MfS, ihn in den nächsten zwei Jahren zu beobachten und zu bespitzeln.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Parteiarbeiter">Der Parteiarbeiter</h2></div>
<p>Nach dem Staatsexamen ging Bahro im Auftrag der SED nach <a href="Sachsendorf_(Lindendorf)" title="Sachsendorf (Lindendorf)">Sachsendorf</a> (<a href="Kreis_Seelow" title="Kreis Seelow">Kreis Seelow</a>) im <a href="Oderbruch" title="Oderbruch">Oderbruch</a>, wo er die Dorfzeitung <i>Die Linie</i> herausgab, die Bauern dazu bewegen sollte, der Genossenschaft (<a href="Landwirtschaftliche_Produktionsgenossenschaft" title="Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft">LPG</a>) beizutreten. 1959 heiratete er die Russischlehrerin Gundula Lembke, die eine Tochter mit in die Ehe brachte und in den folgenden Jahren zwei weitere Mädchen (von denen eines am Tag der Geburt starb) und einen Jungen gebar. 1960 wurde Bahro in die <a href="Universit%C3%A4t_Greifswald" title="Universität Greifswald">Universitätsparteileitung in Greifswald</a> berufen und gründete dort die Zeitung <i>Unsere Universität</i>, deren verantwortlicher Redakteur er wurde. In diesem Jahr erschien auch sein erstes Buch, ein Band mit Gedichten: <i>In dieser Richtung</i>. Ab 1962 arbeitete er als Referent für den Zentralvorstand der Gewerkschaft Wissenschaft in Berlin, ab 1965 als stellvertretender Chefredakteur bei der von der FDJ herausgegebenen Jugend- und Studentenzeitschrift <i>Forum</i>. In dieser Position ergaben sich wiederholt Konflikte mit der zunehmend restriktiven Politik der SED, wodurch Bahro in die Kritik geriet. Wegen des nicht genehmigten Abdrucks von <a href="Volker_Braun" title="Volker Braun">Volker Brauns</a> Stück <i>Kipper Paul Bauch</i> wurde er schließlich 1967 dieses Postens enthoben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Weg_zur_„Alternative“"><span id="Der_Weg_zur_.E2.80.9EAlternative.E2.80.9C"></span>Der Weg zur „Alternative“</h2></div>
<p>Von 1967 bis 1977 war Bahro in diversen Betrieben der Gummi- und Kunststoff-Industrie im Bereich <a href="Arbeitsorganisation" title="Arbeitsorganisation">Arbeitsorganisation</a> tätig. Diese Konfrontation mit den tatsächlichen Verhältnissen in den Betrieben brachte ihn bald zu der Überzeugung, dass die DDR-Wirtschaft sich in einer ernsten Krise befinde und dass der Hauptgrund dafür darin liege, dass die Arbeiter in den Betrieben praktisch nichts zu sagen hätten. Diese Ansicht formulierte er im Dezember 1967 in einem Brief an den Staatsratsvorsitzenden <a href="Walter_Ulbricht" title="Walter Ulbricht">Walter Ulbricht</a>, und er schlug vor, die Verantwortung in den Betrieben im Sinne einer <a href="Basisdemokratie" title="Basisdemokratie">Basisdemokratie</a> den Arbeitern zu übertragen. Wenige Wochen danach kam es zu Veränderungen in der <a href="Komunistick%C3%A1_strana_%C4%8Ceskoslovenska" title="Komunistická strana Československa">Kommunistischen Partei</a> der <a href="Tschechoslowakei" title="Tschechoslowakei">Tschechoslowakei</a>, welche den <a href="Prager_Fr%C3%BChling" title="Prager Frühling">Prager Frühling</a> einleiteten. Bahro nahm daran lebhaften Anteil und befürwortete die dortige Entwicklung. Im Mai 1968 wurde er zu einem Gespräch mit einem Mitarbeiter des <a href="Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands#Zentralkomitee" title="Sozialistische Einheitspartei Deutschlands">Zentralkomitees</a> zitiert, der ihm klarmachte, dass seine Solidarität mit der „<a href="Konterrevolution" title="Konterrevolution">Konterrevolution</a>“ in der ČSSR nicht mehr geduldet werde. Bahro zog daraus die Konsequenz, seine Gedanken systematisch auszubauen und zu publizieren. Dieser Entschluss wurde bestärkt und modifiziert, als am 21. August 1968 der Prager Frühling durch einmarschierende Truppen des Warschauer Paktes (vor allem der Sowjetunion) mit Waffengewalt beendet wurde. Das war, wie Bahro später einmal äußerte, „der schwärzeste Tag“ seines Lebens und der Anlass für den endgültigen Bruch mit der SED. Aus taktischen Gründen entschied er jedoch, diesen Bruch nicht öffentlich zu vollziehen, um sein Buchprojekt nicht zu gefährden.
</p><p>Nach einem vorbereitenden Literaturstudium begann Bahro 1972 mit der nebenberuflichen Arbeit an seiner Dissertation <i>Über die Entfaltungsbedingungen der Hoch- und Fachschulkader in volkseigenen Betrieben der DDR</i>, die einen Teil seines Vorhabens in den akademischen Diskurs einbringen sollte. Parallel dazu schrieb er heimlich an einem thematisch breiter angelegten Manuskript, aus dem später das Buch <i>Die Alternative</i> hervorging. 1973 reichte Gundula Bahro die Scheidung ein. Dies war, wie beide Eheleute später äußerten, eine Vorsichtsmaßnahme, um insbesondere die Kinder vor zu erwartenden staatlichen Repressalien zu bewahren. Gundula Bahro ging jedoch noch weiter: Sie informierte 1974 das MfS über das bis dahin von ihrem Ex-Ehemann geheimgehaltene Buchprojekt und verschaffte dem MfS schließlich eine Kopie des Manuskripts. Ab dieser Zeit wurde Rudolf Bahro vom MfS intensiv überwacht.
</p><p>Im Jahr 1975 reichte er seine Dissertation an der <a href="Technische_Hochschule_Leuna-Merseburg" title="Technische Hochschule Leuna-Merseburg">TH Merseburg</a> ein. Sie wurde zunächst von drei Gutachtern sehr positiv bewertet. Dann schritt jedoch das MfS ein, organisierte zwei Gegengutachten und vereitelte damit die Promotion. Die Arbeit an dem <i>Alternative</i>-Manuskript wurde hingegen nur weiter beobachtet und nicht behindert. Bahro kam jedoch zu der Überzeugung, dass seine ursprüngliche Absicht, dieses eigentlich für DDR-Bürger geschriebene Buch in größerer Stückzahl in der DDR zu verbreiten, nicht zu verwirklichen sei. Im Dezember 1976 erfuhr er, dass eines der Exemplare, die er zur Begutachtung an Freunde und Bekannte verteilt hatte, auf Umwegen in die Hände des MfS geraten war. Dies veranlasste ihn, die Arbeit kurzfristig zum Abschluss zu bringen. Über Mittelsmänner war inzwischen ein Vertrag mit der <a href="Europ%C3%A4ische_Verlagsanstalt" title="Europäische Verlagsanstalt">Europäischen Verlagsanstalt</a> (EVA) in <a href="K%C3%B6ln" title="Köln">Köln</a> zustande gekommen. Im Musikwissenschaftler <a href="Harry_Goldschmidt" title="Harry Goldschmidt">Harry Goldschmidt</a> fand Bahro einen unverdächtigen Helfer, der das fertige Manuskript nach <a href="West-Berlin" title="West-Berlin">West-Berlin</a> schmuggelte. Außerdem gelang es, etliche Kopien des Manuskripts per Post an ausgewählte Personen in der DDR zu versenden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Buch_„Die_Alternative“"><span id="Buch_.E2.80.9EDie_Alternative.E2.80.9C"></span>Buch „Die Alternative“</h2></div>
<p>Das Buch ist in drei Teile gegliedert: <i>Das Phänomen des nichtkapitalistischen Weges zur Industriegesellschaft; Die Anatomie des real existierenden Sozialismus; Zur Strategie einer kommunistischen Alternative</i>. Die vorangestellte Einleitung beginnt mit dem Postulat, dass die kommunistische Bewegung nicht zu den theoretisch zu erwartenden Verhältnissen geführt habe, sondern im Grunde den kapitalistischen Weg mit lediglich oberflächlichen Veränderungen fortführe. „Die <a href="Entfremdung" title="Entfremdung">Entfremdung</a>, die <a href="Subalternit%C3%A4t" title="Subalternität">Subalternität</a> der arbeitenden Massen dauert auf neuer Stufe an.“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Buch wolle die Gründe für diese Entwicklung analysieren und Lösungen anbieten.
</p><p>Der erste Hauptteil ist eine historische Analyse der Entwicklung des Sozialismus in der <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a>. Bahro kommt zu dem Befund, dass dort und in der Folge auch in Ländern wie der DDR nicht der theoretisch erwartete Sozialismus entstanden sei, sondern eine Art Proto-Sozialismus. Den wesentlichen Grund dafür sieht er darin, dass die Sowjetunion zum Zeitpunkt der <a href="Oktoberrevolution" title="Oktoberrevolution">Oktoberrevolution</a> noch weit von dem Entwicklungszustand entfernt war, den Marx in seiner Theorie vorausgesetzt hatte. Dennoch sei der von Lenin eingeschlagene Weg richtig gewesen. Die anschließend von Stalin betriebene massive Industrialisierung bezeichnet Bahro als eine notwendige Weiterentwicklung, wobei er, wie sein Biograph Guntolf Herzberg hervorhebt, den stalinistischen Terror nicht verurteilt, sondern als unvermeidlich rechtfertigt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im zweiten Teil analysiert Bahro die real existierende Gesellschaftsform, die seiner Meinung nach fälschlich als Sozialismus bezeichnet wird und in Wirklichkeit noch immer eine Klassengesellschaft sei. Wie diese Gesellschaft funktioniert, stellt er detailliert dar, und er argumentiert, dass darin die Ursachen für die zu beobachtende Stagnation der Wirtschaft lägen.
</p><p>Im dritten Teil schließlich entwickelt er Lösungsvorschläge, welche die Forderung nach einer erneuten Revolution, die nicht nur die gesellschaftlichen Verhältnisse, sondern auch die Menschen verändern müsse, beinhalten. Im Kern gehe es um die Überwindung der Subalternität, der „Daseinsform und Denkweise ‚kleiner Leute‘“. Die vertikale <a href="Arbeitsteilung" title="Arbeitsteilung">Arbeitsteilung</a> und damit die <a href="Entfremdete_Arbeit" title="Entfremdete Arbeit">Entfremdung</a> der <a href="Arbeit_(Philosophie)#Philosophie_der_Arbeit_ab_Mitte_des_19._Jahrhunderts" title="Arbeit (Philosophie)">Arbeit</a> sei zu überwinden, <i>alle</i> Menschen sollten an Wissenschaft und Kunst wie auch an „niederen“ Arbeiten teilhaben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Reaktionen_auf_„Die_Alternative“"><span id="Reaktionen_auf_.E2.80.9EDie_Alternative.E2.80.9C"></span>Reaktionen auf „Die Alternative“</h2></div>
<p>Am 22. August 1977 veröffentlichte das westdeutsche Magazin <i><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></i> einen Auszug<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aus dem schon länger angekündigten Buch und ein Interview mit Bahro, wodurch er erstmals öffentlich als Autor dieses Buchs bekannt wurde. Am Tag darauf wurde Bahro verhaftet und in das <a href="Gedenkst%C3%A4tte_Berlin-Hohensch%C3%B6nhausen" title="Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen">zentrale Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen</a> gebracht.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am selben Abend strahlten die westdeutschen Fernsehanstalten <a href="ARD" title="ARD">ARD</a> und <a href="ZDF" title="ZDF">ZDF</a> Bahro-Interviews aus. Dies fand große Aufmerksamkeit in den westlichen Medien.
</p><p>Anfang September kam das Buch in den Handel. Die erste Auflage war schon vor der Auslieferung vergriffen, und bald erschienen auch Übersetzungen in andere Sprachen. <i>Die Alternative</i> löste eine intensive Diskussion in der westeuropäischen Linken über den <a href="Realsozialismus" title="Realsozialismus">Realsozialismus</a> und das Verhältnis zu diesem aus. Für <a href="Herbert_Marcuse" title="Herbert Marcuse">Herbert Marcuse</a> war Bahros Buch „der wichtigste Beitrag zur marxistischen Theorie und Praxis, der in den letzten Jahrzehnten erschienen ist.“<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ganz ähnlich äußerte sich der von Bahro hoch geschätzte <a href="Trotzkismus" title="Trotzkismus">Trotzkist</a> <a href="Ernest_Mandel" title="Ernest Mandel">Ernest Mandel</a>. <a href="Lawrence_Krader" title="Lawrence Krader">Lawrence Krader</a> bezeichnete Bahro als „Gewissen der Revolution, dessen Stärke die Wahrheit“ sei. Eher kritisch äußerte sich <a href="Rudi_Dutschke" title="Rudi Dutschke">Rudi Dutschke</a>, der Bahro ein Verhaftetsein im <a href="Leninismus" title="Leninismus">Leninismus</a> und eine zu geringe Beachtung der <a href="Menschenrechte" title="Menschenrechte">Menschenrechte</a> vorwarf und seine Lösungsvorschläge als „völlig unrealistisch“ einstufte.
</p><p>Diese inhaltliche Auseinandersetzung wurde begleitet von einer breiten Welle öffentlich bekundeter Solidarität mit Bahro. Deren vorläufiger Höhepunkt war ein von <a href="Heinrich_B%C3%B6ll" title="Heinrich Böll">Heinrich Böll</a> und <a href="G%C3%BCnter_Grass" title="Günter Grass">Günter Grass</a> initiierter Aufruf in der Londoner <i><a href="The_Times" title="The Times">Times</a></i> vom 1. Februar 1978, den auch <a href="Arthur_Miller" title="Arthur Miller">Arthur Miller</a>, <a href="Graham_Greene" title="Graham Greene">Graham Greene</a>, <a href="Carola_Stern" title="Carola Stern">Carola Stern</a>, <a href="Mikis_Theodorakis" title="Mikis Theodorakis">Mikis Theodorakis</a> und viele weitere Prominente unterschrieben hatten. In der DDR dagegen wurde die ganze Affäre totgeschwiegen, und auch der inhaftierte Bahro erfuhr nichts von den Reaktionen auf sein Buch und auf seine Festnahme. Selbst von den Kopien, die Bahro noch kurz vor seiner Verhaftung innerhalb der DDR verschickt hatte und die nicht bereits auf dem Postweg abgefangen worden waren, wurde etwa die Hälfte den Behörden übergeben.
</p><p>Ein Buch wie <i>Die Alternative</i> zu schreiben und zu veröffentlichen, war an sich in der DDR nicht strafbar. Daher konstruierte die <a href="Staatsanwaltschaft" title="Staatsanwaltschaft">Staatsanwaltschaft</a> den Tatbestand, Bahro habe aus „Geldgier“ Informationen (und frei erfundene Falschinformationen) für den westdeutschen <a href="Verfassungsschutz" title="Verfassungsschutz">Verfassungsschutz</a> zusammengetragen und diesem durch die Veröffentlichung des Buches „übermittelt“. Der Generalstaatsanwalt der DDR hatte eine Reihe von Sachverständigen bestellt, die für ihr jeweiliges Fach stehend ein Gutachten zum Buch anfertigen sollten. So u. a. der Philosoph <a href="Wolfgang_Eichhorn_(Philosoph)" title="Wolfgang Eichhorn (Philosoph)">Wolfgang Eichhorn</a>, der Politikökonom <a href="Dieter_Klein_(Wirtschaftswissenschaftler)" title="Dieter Klein (Wirtschaftswissenschaftler)">Dieter Klein</a>, der Rechtsphilosoph <a href="Hermann_Klenner" title="Hermann Klenner">Hermann Klenner</a>, der Ökonom <a href="Harry_Maier" title="Harry Maier">Harry Maier</a> sowie der Rechtswissenschaftler <a href="Karl-Heinz_R%C3%B6der" title="Karl-Heinz Röder">Karl-Heinz Röder</a>. Die Betreffenden schickten ihre Gutachten tatsächlich an den Generalstaatsanwalt, wobei sich die Originale nicht zufällig in den MfS-Akten wiederfinden.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 30. Juni 1978 wurde Bahro unter Ausschluss der Öffentlichkeit<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wegen „landesverräterischer Sammlung von Nachrichten“ und „Geheimnisverrats“ zu acht Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Aus den Akten geht hervor, dass das Strafmaß bereits im Vorfeld der Verhandlung feststand, und auch die Bekanntgabe des Urteils für die Presse war schon vorab fertig formuliert. Der Prozess, in dem Bahro von <a href="Gregor_Gysi" title="Gregor Gysi">Gregor Gysi</a> verteidigt wurde, war demnach nur noch eine Formalität. Die daraufhin von Gysi vor dem Obersten Gericht der DDR eingereichte Berufung wurde umgehend als „offensichtlich unbegründet“ zurückgewiesen.
</p><p>Nach seiner Verurteilung kam Bahro in die Sonderhaftanstalt des MfS <a href="Haftanstalt_Bautzen_II" title="Haftanstalt Bautzen II">Bautzen II</a>. Nachdem es ihm gelungen war, heimlich Briefe aus dem Gefängnis in den Westen zu übermitteln, wurde im März 1979 neben den bereits bestehenden Isolationsbereichen eigens für ihn ein streng abgetrennter Flur eingerichtet. Das MfS erarbeitete ein Sicherheitskonzept, um jegliche Kontakte zur Außenwelt zu unterbinden. Es veranlasste den Einbau zusätzlicher Türen sowie von <a href="Milchglas" title="Milchglas">Milchglasfensterscheiben</a> und Überwachungskameras und legte Sonderregeln für den Hofgang und den Arbeitseinsatz auf dem Flur fest. Nur ausgewähltes Personal erhielt Zutritt.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Urteilsverkündung hatte sofort heftige und anhaltende Proteste und Solidaritätsbekundungen im Westen ausgelöst. Den Höhepunkt bildete der vom <a href="Komitee_f%C3%BCr_die_Freilassung_Rudolf_Bahros" title="Komitee für die Freilassung Rudolf Bahros">Komitee für die Freilassung Rudolf Bahros</a> veranstaltete „Internationale Kongress für und über Rudolf Bahro“, der vom 16. bis 19. November 1978 in West-Berlin stattfand und von über 2000 Teilnehmern besucht wurde. Die Breite der Solidaritätsbewegung illustrierte ein Appell an den Staatsrat der DDR in der <a href="Frankfurter_Rundschau" title="Frankfurter Rundschau">Frankfurter Rundschau</a> vom 11. Mai 1979, der von Bahro-Komitees in 12 Ländern organisiert und von zahlreichen Prominenten unterzeichnet worden war. Hinzu kamen Auszeichnungen: Bahro wurde mit der „<a href="Carl-von-Ossietzky-Medaille" title="Carl-von-Ossietzky-Medaille">Carl-von-Ossietzky-Medaille</a>“ der <a href="F%C3%A9d%C3%A9ration_internationale_des_ligues_des_droits_de_l%E2%80%99Homme" title="Fédération internationale des ligues des droits de l’Homme">Internationalen Liga für Menschenrechte</a> ausgezeichnet<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und die <a href="PEN_International" title="PEN International">P.E.N.</a>-Zentren Dänemarks und Schwedens ernannten ihn zum Mitglied.
</p><p>Am 11. Oktober 1979 <a href="Amnestie" title="Amnestie">amnestierte</a> die DDR Bahro und auch <a href="Nico_H%C3%BCbner" title="Nico Hübner">Nico Hübner</a> anlässlich ihres 30. Jahrestages. Am 17. Oktober reiste Bahro auf eigenen Wunsch zusammen mit seiner früheren Ehefrau, den beiden gemeinsamen Kindern und seiner Lebensgefährtin Ursula Beneke aus der DDR in die Bundesrepublik Deutschland aus. Er hatte bereits im Juli einen entsprechenden <a href="Ausreiseantrag" title="Ausreiseantrag">Ausreiseantrag</a> gestellt, weil er in der DDR nach dem Ende seiner Haft keine sinnvollen Betätigungsmöglichkeiten mehr sah.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirken_in_der_Bundesrepublik_Deutschland">Wirken in der Bundesrepublik Deutschland</h2></div>
<p>In der Bundesrepublik Deutschland schloss Bahro sich bald der in der Entstehung begriffenen Partei <a href="B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen" title="Bündnis 90/Die Grünen">Die Grünen</a> an. Er setzte sich dafür ein, sozialistische und <a href="Wertkonservatismus" title="Wertkonservatismus">wertkonservative</a> Strömungen in der neuen Partei zu vereinigen. Angesichts der ökologischen Krise sei ein „historischer Kompromiss“ zwischen diesen beiden politischen Richtungen erforderlich. Diesen formulierte er in dem Buch <i>Elemente einer neuen Politik – Zum Verhältnis von Ökologie und Sozialismus</i> (1980). Ein wesentlicher Unterschied zu der Position, die er in der <i>Alternative</i> vertreten hatte, lag darin, dass er nun den klassischen Marxismus überwinden wollte, da dieser den grundlegend veränderten Rahmenbedingungen nicht mehr angemessen sei.
</p><p>Ein weiteres neues Hauptmotiv in Bahros Denken war die Religion. Während der Haft hatte er sich intensiv mit der <a href="Bibel" title="Bibel">Bibel</a> befasst, und bei der Konfrontation mit der Lebensrealität im Westen fiel ihm auf, dass die Menschen trotz des materiellen Wohlstands nicht glücklich waren. Er interpretierte das als einen Mangel an Innerlichkeit und <a href="Transzendenz" title="Transzendenz">Transzendenz</a> und verwarf damit die traditionell materialistische Ausrichtung des Sozialismus. Entscheidend sei das Ziel der <a href="Emanzipation" title="Emanzipation">Emanzipation</a> des Menschen, das in unterschiedlicher Weise von <a href="Karl_Marx" title="Karl Marx">Karl Marx</a> und von <a href="Jesus_Christus" title="Jesus Christus">Jesus Christus</a> vertreten worden sei. In diesem Zusammenhang bezog sich Bahro vor allem auf das <a href="Urchristentum" title="Urchristentum">Urchristentum</a> und auf die <a href="Befreiungstheologie" title="Befreiungstheologie">Befreiungstheologie</a>.
</p><p>Anfang 1980 wurde Bahro bei <a href="Oskar_Negt" title="Oskar Negt">Oskar Negt</a> an der <a href="Gottfried_Wilhelm_Leibniz_Universit%C3%A4t_Hannover" title="Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover">Universität Hannover</a> mit seiner in Merseburg zurückgewiesenen Dissertation <a href="Promotion_(Doktor)" title="Promotion (Doktor)">promoviert</a>, die dann als Buch unter dem Titel <i>Plädoyer für schöpferische Initiative</i> erschien. 1983 konnte er sich dort auch in Sozialphilosophie <a href="Habilitation" title="Habilitation">habilitieren</a>.
</p><p>Bei den Grünen, wo Bahro 1982 als Beisitzer in den Bundesvorstand gewählt wurde, vertrat er zunehmend radikale Positionen, mit denen er bald ins Abseits geriet. Angesichts der damaligen Wirtschaftskrise propagierte er einen grundlegenden Umbau der Gesellschaft in wirtschafts-, umwelt- und sozialpolitischer Hinsicht, womit unter anderem ein weitgehender Rückzug aus dem Weltmarkt und eine Abkehr von der Fixierung auf das kapitalistische Industriesystem verbunden sein sollte. Daneben engagierte er sich in der <a href="Friedensbewegung" title="Friedensbewegung">Friedensbewegung</a>, wo er für eine Überwindung der Blockkonfrontation und für ein atomwaffenfreies Europa eintrat.
</p><p>Unter dem Stichwort „<a href="Kommune_(Lebensgemeinschaft)" title="Kommune (Lebensgemeinschaft)">Kommune</a> wagen“ mischte sich Bahro in die Diskussion über alternative Lebensgemeinschaften ein, die in der Gründungsphase der Grünen lebhaft geführt wurde. Damit griff er ein bereits in der <i>Alternative</i> angesprochenes Motiv auf. Die Veränderung der Gesellschaft müsse im Kleinen beginnen, und das erfordere eine Veränderung der Menschen selbst, zu der auch eine Wiederentdeckung der <a href="Spiritualit%C3%A4t" title="Spiritualität">Spiritualität</a> gehöre. Dabei bezog er sich insbesondere auf die <a href="Ordensgemeinschaft" title="Ordensgemeinschaft">Ordensgemeinschaft</a> der <a href="Benediktiner" title="Benediktiner">Benediktiner</a> und auf die <a href="Mystik" title="Mystik">mystische</a> Gotteserfahrung.
</p><p>Im Jahr 1981 bereiste er mit <a href="Luise_Rinser" title="Luise Rinser">Luise Rinser</a> <a href="Nordkorea" title="Nordkorea">Nordkorea</a>. Diese Reise sah er selbst als seine wichtigste Reise seit seiner Ausreise aus der DDR an: Nordkorea habe nach dem Korea-Krieg eine „bewundernswerte Aufbauleistung vollbracht“. In Bezug auf kostenfreie Bildung und ein kostenfreies Gesundheitssystem bestehe dort ein System, in dem „sämtliche Grundbedürfnisse mit Sicherheit befriedigt werden“.<sup id="cite_ref-Spiegel-45/1981_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Spiegel-45/1981-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gleichzeitig warnte er Nordkorea jedoch vor einer Entwicklung, wie er sie mit seiner Kritik in <i>Die Alternative</i> bereits als systemimmanentes Problem dargestellt hatte: Auch in Nordkorea, so Bahro, „reifen objektiv einige ähnliche Widersprüche und Probleme heran, wie sie in anderen Ländern des real existierenden Sozialismus schon voll entfaltet sind.“<sup id="cite_ref-Spiegel-45/1981_11-1" class="reference"><a href="#cite_note-Spiegel-45/1981-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1995 sagte er in einem Interview: „<a href="Kim_Il-sung" title="Kim Il-sung">Kim Il Sung</a>, der war, soweit ich das wahrnehmen konnte, echt, ganz im Gegensatz zu diesem Sohn [gemeint war <a href="Kim_Jong-il" title="Kim Jong-il">Kim Jong-il</a>], der jetzt regiert.“ Gleichzeitig bekannte er aber: „Ich habe das System ja von innen gekannt und dort dem Moment <a href="Asiatische_Produktionsweise" title="Asiatische Produktionsweise">asiatische Produktionsweise</a>, das in meiner ‚Alternative‘ eine große Rolle spielt, sozusagen in fünf Minuten auf den Grund geguckt.“<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Sommer 1983 verbrachte Bahro im Rahmen einer Vortragsreise durch die USA einige Wochen in der Kommune von Bhagwan Shree Rajneesh (<a href="Osho" title="Osho">Osho</a>) in <a href="Antelope_(Oregon)" title="Antelope (Oregon)">Rajneeshpuram</a> (<a href="Oregon" title="Oregon">Oregon</a>). Über dieses Experiment äußerte er sich sehr positiv. Noch während dieser Vortragsreise und dann auch im grünen Milieu in Deutschland sah er sich deshalb erheblichen Anfeindungen ausgesetzt. Nachdem Rajneeshpuram bald darauf aufgelöst worden war und Bhagwan die USA verlassen musste, nannte Bahro als Hauptgrund für das Scheitern dieses Projekts die unreflektierten Machtstrukturen.
</p><p>Nachdem die Grünen im März 1983 erstmals in den <a href="Deutscher_Bundestag" title="Deutscher Bundestag">Bundestag</a> gelangt waren, stellte sich die Frage, ob man mittelfristig eine Regierungsbeteiligung (mit der <a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</a>) anstreben oder in der <a href="Opposition_(Politik)" title="Opposition (Politik)">Opposition</a> bleiben wolle. Bahro setzte sich entschieden für die letztere Option ein und geriet dadurch vor allem mit <a href="Joschka_Fischer" title="Joschka Fischer">Joschka Fischer</a> in Konflikt. Es gebe, so Bahro, keinen Bedarf für grüne Reformen, sondern für eine grundlegend neue Politik. In diesem Zusammenhang gebrauchte er in seiner aufsehenerregenden „Hamburger Rede“<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im Dezember 1984 einen Vergleich mit der politisch-gesellschaftlichen Situation in der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a>: Damals habe es ebenfalls eine breite Bewegung in der Gesellschaft gegeben, die mit den herrschenden Verhältnissen unzufrieden war und diese verändern wollte. Es komme jetzt angesichts der zu erwartenden Zuspitzung der Krise darauf an, die damaligen Fehler und damit eine neuerliche politische Katastrophe zu verhindern. In der Weimarer Republik habe der „braune“ Pol des politischen Spektrums (die <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialisten</a>) die systemkritische Bewegung aufnehmen können, weil die <a href="Politische_Linke" title="Politische Linke">Linke</a> mit dem „im Gewand <a href="V%C3%B6lkische_Bewegung" title="Völkische Bewegung">völkischer</a> <a href="Mythologie" title="Mythologie">Mythologie</a> daherkommenden Widerstand gegen die <a href="Entfremdung" title="Entfremdung">entfremdende</a> kapitalistische Entwicklung“ nichts anfangen konnte. Damit die von Bahro erwartete „Volkserhebung“ diesmal gewaltfrei verlaufen könne, sei es wichtig, dass die Grünen „nicht verlorengehen“, indem sie Teil des Systems werden. Außerdem plädierte Bahro für die Überwindung des Rechts-links-Schemas: Um aus der Minderheitenposition herauszukommen, müssten die Grünen auch „ins Revier der bayrischen <a href="Christlich-Soziale_Union_in_Bayern" title="Christlich-Soziale Union in Bayern">CSU</a> eindringen“.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bahros Hamburger Rede gipfelte in dem Vorwurf, die „<a href="Realo" title="Realo">Realos</a>“ um Joschka Fischer würden aus Machtgier eine Situation anstreben, die zu einem Bürgerkrieg und einer anschließenden Diktatur führen könne, was heftige Proteste seitens der Angesprochenen auslöste. Aber auch die konkurrierenden „<a href="Fundi" title="Fundi">Fundis</a>“ oder <a href="%C3%96kosozialisten" class="mw-redirect" title="Ökosozialisten">Ökosozialisten</a> um <a href="Jutta_Ditfurth" title="Jutta Ditfurth">Jutta Ditfurth</a>, die Bahro bislang als einen Verbündeten ansahen, waren befremdet.
</p>
<p>Im Sommer 1985 trat Bahro aus der Partei aus und konzentrierte sich auf die Arbeit an einem neuen Buch, das 1987 unter dem Titel <i>Logik der Rettung</i> erschien. Darin beschrieb er eine „Logik der Selbstausrottung“, der die Menschheit gegenwärtig folge, und stellte dem eine „Logik der Rettung“ entgegen, die im Wesentlichen in einem „Bewusstseinssprung“ bestehen müsse, wenn der Untergang der Menschheit abgewendet werden solle.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Notwendig sei eine radikale Umkehr und ein weitgehender Rückzug aus der industriellen „Megamaschine“. Es komme darauf an, eine entsprechende „Rettungspolitik“ in die Wege zu leiten, bevor die sich zuspitzende ökologische Krise zu einem Notstand und damit zwangsläufig zu einer Notstandsregierung führe. Als Kennzeichen dieser Rettungspolitik nannte Bahro u. a. die Orientierung an langfristigen Zielen, den Verzicht auf kurzfristiges Taktieren und die Dezentralisierung der <a href="Souver%C3%A4nit%C3%A4t" title="Souveränität">Souveränität</a>.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dafür müsse eine Mehrheit in der Bevölkerung gefunden werden, und diese Politik müsse von einer Bewegung getragen sein, die Bahro auch als „Unsichtbare Kirche“ bezeichnete, womit er die seiner Ansicht nach notwendige spirituelle Dimension betonte. Brauchbare Ansätze zu einer solchen Politik erwartete er eher aus konservativen als aus linken Kreisen, wobei er insbesondere auf den <a href="Christlich_Demokratische_Union_Deutschlands" title="Christlich Demokratische Union Deutschlands">CDU</a>-Politiker und Wachstumskritiker <a href="Kurt_Biedenkopf" title="Kurt Biedenkopf">Kurt Biedenkopf</a> Bezug nahm. Angeregt durch die <a href="Perestroika" title="Perestroika">Perestroika</a> <a href="Michail_Sergejewitsch_Gorbatschow" title="Michail Sergejewitsch Gorbatschow">Michail Gorbatschows</a> hoffte Bahro auf einen „Fürsten der ökologischen Wende“, und er schlug die Einrichtung eines konsensorientierten, über den Einzelinteressen stehenden Oberhauses ähnlich dem britischen <a href="House_of_Lords" title="House of Lords">House of Lords</a> vor. Das Buch stieß zunächst auf nur geringe und überwiegend negative Resonanz. Kritisiert wurde vor allem Bahros Rede von einem „Fürsten der Wende“ und einer „Unsichtbaren Kirche“.
</p><p>1986 veranstaltete Bahro in seinem Haus in <a href="Worms" title="Worms">Worms</a> sogenannte Lernwerkstätten, in denen über seine Ideen diskutiert und meditiert wurde. Dann lernte er Beatrice Ingermann kennen, die in <a href="Niederstadtfeld" title="Niederstadtfeld">Niederstadtfeld</a> schon seit 1983 ein ähnliches Projekt betrieb, das zugleich eine Lebensgemeinschaft war. Bahro schloss sich diesem Projekt an. 1988 heiratete er Beatrice Ingermann, mit der er bald eine Tochter hatte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zurück_in_Berlin_und_das_Institut_für_Sozialökologie"><span id="Zur.C3.BCck_in_Berlin_und_das_Institut_f.C3.BCr_Sozial.C3.B6kologie"></span>Zurück in Berlin und das Institut für Sozialökologie</h2></div>
<p>Während einer Meditation in der Lernwerkstatt in der Eifel spürte Bahro im November 1989 den Impuls, zurück nach Berlin zu ziehen. Zum einen wollte er angesichts des rapiden <a href="Wende_und_friedliche_Revolution_in_der_DDR" title="Wende und friedliche Revolution in der DDR">Zerfalls der DDR</a> dem befürchteten „Aufgesogen“-Werden der DDR durch die Bundesrepublik entgegentreten und sich dafür einsetzen, dass die DDR ihre <a href="Autonomie" title="Autonomie">Autonomie</a> behalten und die seiner Meinung nach wichtigste politische Errungenschaft, den <a href="Primat_der_Politik" title="Primat der Politik">Primat der Politik</a> über die Wirtschaft, bewahren könne. Zum anderen motivierten ihn die Einsichten seines 1987 erschienenen Buchs „Logik der Rettung“ dazu, an der Humboldt-Universität Berlin eine neue, interdisziplinäre ökologische Forschung und Bildung aufzubauen.
</p>
<p>Am 16. Dezember 1989 erhielt Bahro Gelegenheit, vor den Delegierten des außerordentlichen Parteitages der SED zu sprechen, deren Vorsitzender eine Woche zuvor sein früherer Rechtsbeistand Gysi geworden war. Das Hauptthema des Parteitags war die Frage, ob die Partei sich auflösen oder fortbestehen wolle; man entschied sich schließlich für den Fortbestand unter dem neuen Namen „SED-PDS“. Der Antrag Bahros, als Gastredner sprechen zu dürfen, fand nur eine knappe Mehrheit (54 %), und ihm wurden nur 30 anstelle der beantragten 45 Minuten gewährt. Bahro war darüber verärgert und musste improvisieren. Nach einer Verlesung der Namen aller Personen, die ihm bei der <i>Alternative</i> geholfen hatten, übte er Kritik an seinem Vorredner, dem Ministerpräsidenten und stellvertretenden Parteivorsitzenden <a href="Hans_Modrow" title="Hans Modrow">Hans Modrow</a>, des Weiteren an <a href="Karl_Marx" title="Karl Marx">Karl Marx</a>, Gorbatschow und <a href="Boris_Nikolajewitsch_Jelzin" title="Boris Nikolajewitsch Jelzin">Boris Jelzin</a>. Im Anschluss daran präsentierte er kurz seine Vision eines „sozialökologischen“ Umbaus der DDR. Seine radikal-ökologischen Ideen, die zu diesem Zeitpunkt in der DDR noch kaum bekannt waren, lagen weitab von den Fragen, welche die Delegierten bewegten, und die polemische Einleitung erregte heftigen Unmut. Bahro kam zu dem Schluss, dass ihn mit dieser Partei nichts mehr verband.
</p><p>Im Frühjahr 1990 begann er, gefördert durch den damaligen Rektor <a href="Heinrich_Fink" title="Heinrich Fink">Heinrich Fink</a>, mit dem Aufbau eines Instituts für Sozialökologie an der Humboldt-Universität.<sup id="cite_ref-:0_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zum 15. September, kurz vor dem Ende der DDR, berief ihn der Minister für Bildung und Wissenschaft zum außerordentlichen Professor für Sozialökologie an die Humboldt-Universität. Ab dem Wintersemester 1990/1991 hielt Bahro regelmäßig Vorlesungen zu Fragen der ökologischen Krise, in denen er seine in der <i>Logik der Rettung</i> aufgeworfenen Thesen weiterentwickelte.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das ursprünglich dem Fachbereich für Sozialwissenschaften angegliederte, später jedoch innerhalb der HU unabhängige Institut baute jedoch keine Strukturen wie Studien- oder Prüfungsordnungen auf, blieb an der Universität isoliert und seine Existenz wurde bereits seit 1992 zunehmend in Frage gestellt.<sup id="cite_ref-:0_17-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Institut für Sozialökologie wurde im Zuge einer generellen Evaluation der Humboldt-Universität nach dem Mauerfall durch eine Kommission unter Leitung des Soziologen <a href="Friedhelm_Neidhardt" title="Friedhelm Neidhardt">Friedhelm Neidhardt</a> evaluiert, im Ergebnis wurde 1995 seine Abwicklung vollzogen. Bahros Professur wurde danach bis zu seinem Tod 1997 der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Universität angegliedert.
</p><p>
1990 äußerte sich Bahro in einem Interview mit der <i><a href="Junge_Welt" title="Junge Welt">jungen Welt</a></i> enttäuscht darüber, dass die Grünen das „nationale“ und das „<a href="V%C3%B6lkisch" title="Völkisch">völkische</a> Moment“ negativ bewerteten:</p><div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Eigentlich ruft es in der Volkstiefe nach einem grünen <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Adolf</a>. Und die Linke hat davor nur Angst, anstatt zu begreifen, daß ein grüner Adolf ein völlig anderer Adolf wäre als der bekannte. […] Die <a href="Politische_Linke" title="Politische Linke">Linken</a>, und die <a href="Linksextremismus" title="Linksextremismus">extrem ‚linken Linken‘</a>, sind nie über Abwehrmechanismen und Ressentiments gegen dieses Moment der Wirklichkeit hinausgekommen. Sie haben das nie akzeptiert.“<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Daraufhin kam der Vorwurf auf, Bahro strebe eine „<a href="%C3%96kodiktatur" title="Ökodiktatur">Ökodiktatur</a>“ an.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Besonders aggressiv vorgetragen wurde er durch den in Zürich gegründeten <a href="Verein_zur_F%C3%B6rderung_der_Psychologischen_Menschenkenntnis" title="Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis">Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis</a>, der unter dem Titel <i>Der Faschismus der Neuen Linken</i> eine „<a href="%C3%96kofaschismus" title="Ökofaschismus">ökofaschistische</a> Diktatur“ als Bahros eigentliches Ziel bezeichnete. Bahro widersprach dem empört, sah sich aber bald mit weiteren derartigen Anschuldigungen konfrontiert. Diese stützten sich vor allem auf Zitate aus seinem Buch <i>Logik der Rettung</i>. 1992 schaltete sich auch seine frühere Parteifreundin Jutta Ditfurth in die Debatte ein, indem sie ihm in ihrer Streitschrift <i>Feuer in die Herzen</i> eine Hinwendung zu <a href="Esoterik" title="Esoterik">esoterischen</a>, <a href="Autoritarismus" title="Autoritarismus">autoritären</a> und <a href="V%C3%B6lkische_Bewegung" title="Völkische Bewegung">völkischen</a> Ideen vorwarf.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Neben seinen Aktivitäten in Berlin war Bahro noch bis 1991 in der Lernwerkstatt in <a href="Niederstadtfeld" title="Niederstadtfeld">Niederstadtfeld</a> aktiv, und er plante entsprechende Experimente mit neuen nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsformen in der ehemaligen DDR. Aus einem Gespräch mit dem sächsischen Ministerpräsidenten <a href="Kurt_Biedenkopf" title="Kurt Biedenkopf">Kurt Biedenkopf</a> im Sommer 1991 entstand das sozialökologische Zukunftsforschungsprojekt <a href="Rittergut_Pommritz#„LebensGut_Pommritz“" title="Rittergut Pommritz">LebensGut</a> in <a href="Pommritz" title="Pommritz">Pommritz</a> bei <a href="Bautzen" title="Bautzen">Bautzen</a>.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Im September 1993 nahm sich Bahros Frau Beatrice nach einem Ehestreit das Leben. Er war darüber so erschüttert, dass er sich für ein Semester von den Vorlesungen befreien lassen musste. Im Frühjahr 1994 erkrankte er dann auch körperlich, und im Herbst desselben Jahres wurde eine seltene Form von <a href="Leuk%C3%A4mie" title="Leukämie">Blutkrebs</a> (<a href="Non-Hodgkin-Lymphom" title="Non-Hodgkin-Lymphom">Non-Hodgkin-Lymphom</a>) diagnostiziert. Bahro war davon überzeugt, dass seine Erkrankung die Folge traumatischer Erlebnisse wie des Freitods seiner Ehefrau sei, und sträubte sich gegen eine konventionelle Therapie. Stattdessen nahm er diverse „<a href="Alternativmedizin" title="Alternativmedizin">alternative</a>“ Diagnoseverfahren und Therapien in Anspruch und zog sich vorübergehend in ein Kloster zurück. Erst als sich dort sein Zustand dramatisch verschlechtert hatte, ließ er sich wieder auf eine Chemotherapie ein. Im Mai 1995 heiratete er auf dem Krankenbett seine Lebensgefährtin Marina Lehnert, die sich schon länger um seine Tochter gekümmert hatte. Durch diese dritte Heirat wurde Bahro Stiefvater von <a href="Erik_Lehnert" title="Erik Lehnert">Erik Lehnert</a>.
</p>
<p>Nach einjähriger Unterbrechung wegen Krankheit konnte Bahro im Sommersemester 1996 seine Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität wieder aufnehmen, allerdings nur noch in beschränktem Umfang. Seine letzte Vorlesung hielt er im Juli 1997. Im Sommer 1997 zog er sich eine Lungenentzündung zu, und auch der Krebs brach wieder aus.
</p><p>Rudolf Bahro starb am 5. Dezember 1997 in Berlin. Er wurde auf dem dortigen <a href="Friedhof_der_Dorotheenst%C3%A4dtischen_und_Friedrichswerderschen_Gemeinden" title="Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden">Dorotheenstädtischen Friedhof</a> beigesetzt.
</p><p>Einige Jahre nach Bahros Tod kam der Verdacht auf, dass seine Krebserkrankung und die zweier anderer ehemaliger politischer Gefangener (<a href="Gerulf_Pannach" title="Gerulf Pannach">Gerulf Pannach</a>, <a href="J%C3%BCrgen_Fuchs_(Schriftsteller)" title="Jürgen Fuchs (Schriftsteller)">Jürgen Fuchs</a>) durch heimliche Röntgenbestrahlungen während der Haft mit ausgelöst worden sein könnten.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Jahr 2000 fand die <a href="Bundesbeauftragter_f%C3%BCr_die_Stasi-Unterlagen" title="Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen">Gauck-Behörde</a> heraus, dass die im Sommer 1977 von Bahro verschickten Manuskripte vom MfS mit einer radioaktiven Substanz markiert worden waren, was zu einer erhöhten Strahlenbelastung geführt haben dürfte.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Rahmen einer Ausstellung zu seinem 65. Geburtstag, die im Jahr 2000 in der Humboldt-Universität entstand und gezeigt wurde, würdigten renommierte Wissenschaftler aus dem In- und Ausland, so Allan Combs, <a href="Johan_Galtung" title="Johan Galtung">Johan Galtung</a>, <a href="Ernst_Ulrich_von_Weizs%C3%A4cker" title="Ernst Ulrich von Weizsäcker">Ernst Ulrich von Weizsäcker</a>, <a href="Reinhard_Loske" title="Reinhard Loske">Reinhard Loske</a>, <a href="Dieter_Steiner" title="Dieter Steiner">Dieter Steiner</a> u. a., Rudolf Bahro als einen mutigen und visionären Vordenker eines ökologischen Zeitalters.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<ul><li>1960: <i>In dieser Richtung. Gedichte.</i> Verlag Volk und Welt, Berlin (DDR) 1960.</li>
<li>1977: <i>Die Alternative. Zur Kritik des real existierenden Sozialismus.</i> 542 Seiten. EVA, Hamburg 1977, ISBN 3-434-00353-3 (Habilitation Universität Hannover 1983, 542 Seiten, 22 cm).
<ul><li>Englisch: <i>The Alternative in Eastern Europe.</i> By Rudolf Bahro. Translated by David Fernbach. 468 S., Verlag NLB, London 1978.</li>
<li>Taschenbuch: rororo, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1980, ISBN 3-499-17331-X (als Taschenbuch, 374 Seiten, 19 cm).</li>
<li>Verlag Tribüne, Berlin (DDR) 1990, 559 S., mit einem aktuellen Nachwort des Autors, ISBN 3-7303-0577-8.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul></li>
<li>1977: <i>Rudolf Bahro. Eine Dokumentation.</i> EVA, 1977, ISBN 3-434-00366-5.
<ul><li>2. erweiterte Auflage: <i>Ich werde meinen Weg fortsetzen. Eine Dokumentation.</i> (128 Seiten) EVA, Köln 1979, ISBN 3-434-00399-1.</li></ul></li>
<li>1979: <i>Die nicht mit den Wölfen heulen. Das Beispiel Beethoven und sieben Gedichte.</i> Europäische Verlagsanstalt, Köln 1979, ISBN 3-434-00403-3.</li>
<li>1980: mit <a href="Ernest_Mandel" title="Ernest Mandel">Ernest Mandel</a> und <a href="Peter_von_Oertzen" title="Peter von Oertzen">Peter von Oertzen</a>: <i>Was da alles auf uns zukommt. Perspektiven der 80er Jahre.</i> Band 1: <i>Entwicklungstendenzen in Ost und West.</i> ISBN 3-88395-701-1. Band 2: <i>Die politischen Perspektiven der 80er Jahre.</i> Olle und Wolter, Berlin(W) 1980, ISBN 3-88395-702-X. Verlag</li>
<li>1980: <i>Elemente einer neuen Politik. Zum Verhältnis von Ökologie und Sozialismus.</i> Olle und Wolter, Berlin(W) 1980, ISBN 3-88395-703-8.
<ul><li>Englisch: <i>Socialism and Survival. Articles, Essays and Talks, 1979-1982. With an introduction by <a href="Edward_P._Thompson" title="Edward P. Thompson">E.P. Thompson</a>.</i> Verlag: Heretic-Books, London 1982. (160 Seiten)</li></ul></li>
<li>1980: <i>Plädoyer für schöpferische Initiative. Zur Kritik von Arbeitsbedingungen im real existierenden Sozialismus.</i> Bund, Köln 1980, ISBN 3-7663-0760-6 (Dissertation Universität Hannover Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften 1980, 232 Seiten, 21 cm: <i>Voraussetzungen und Massstäbe der Arbeitsgestaltung für wissenschaftlich ausgebildete Kader im industriellen Reproduktionsprozess der entwickelten sozialistischen Gesellschaft</i>).</li>
<li>1982: <i>Wahnsinn mit Methode. Über die Logik der Blockkonfrontation, die Friedensbewegung, die Sowjetunion und die DKP.</i> Olle&Wolter, Berlin(W) 1982, ISBN 3-88395-710-0.</li>
<li>1984: <i>From Red to Green. Interviews with New Left Review.</i> Verso Editions, London 1984, ISBN 0-86091-760-6.</li>
<li>1984: mit <a href="Jan_Foudraine" title="Jan Foudraine">Jan Foudraine</a>, <a href="Adolf_Holl" title="Adolf Holl">Adolf Holl</a> und <a href="Erich_Fromm" title="Erich Fromm">Erich Fromm</a>: <i>Radikalität im Heiligenschein. Zur Wiederentdeckung der Spiritualität in der modernen Gesellschaft.</i> Verlag Herzschlag, Berlin/W. 1984, ISBN 3-922389-14-7.</li>
<li>1984: <i>Pfeiler am anderen Ufer. Beiträge zur Politik der Grünen von Hagen bis Karlsruhe.</i> Verlag: Zeitschrift Befreiung, Berlin/W. 1984, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/890507600">890507600</a></span><sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1987: <i>Logik der Rettung. Wer kann die Apokalypse aufhalten? Ein Versuch über die Grundlagen ökologischer Politik.</i> Weitbrecht, Stuttgart 1987. Union-Verlag, Berlin 1990.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
<ul><li>Englisch: <i>Avoiding Social and Ecological Disaster: The Politics of World Transformation</i>. by Rudolph Bahro. 384 Seiten. Verlag Gateway, 1994.</li></ul></li>
<li>1988: mit <a href="Leonhard_Neidhart" title="Leonhard Neidhart">Leonhard Neidhart</a>, <a href="Norbert_Leser" title="Norbert Leser">Norbert Leser</a> und <a href="Michail_Sergejewitsch_Woslenski" title="Michail Sergejewitsch Woslenski">Michail Woslenski</a>: <i>Die Zukunft der Demokratie. Entwicklungsperspektiven in Ost und West.</i> Orac, Wien 1988, ISBN 3-7015-0161-0.</li>
<li>1989: <i>Gastrede auf dem SED/PDS-Parteitag am 16. Dezember 1989.</i> In: Lothar Hornbogen, u. a. (Hrsg.): <i>Außerordentlicher Parteitag der SED/PDS. Protokoll der Beratungen am 8./9. und 16/.17. Dezember 1989 in Berlin.</i> Dietz, Berlin 1999, ISBN 3-320-01972-4.</li>
<li>1991: mit Reinhard Spittler (Hrsg.): <i>Rückkehr. Die In-Weltkrise als Ursprung der Weltzerstörung.</i> Altis-Verlag und Horizonte-Verlag, 1991, ISBN 3-926116-40-4.</li>
<li>1991: mit <a href="Heinrich_Fink" title="Heinrich Fink">Heinrich Fink</a>: <i>Heinrich Fink und der Umgang mit unserer Vergangenheit „eine ordinäre politische Massnahme“.</i> Leipzig, Arbeitskreis Hochschulpolit. Öffentlichkeit, 1991.</li>
<li>1995: <i>Bleib mir der Erde treu! Apokalypse oder Geist einer neuen Zeit.</i> Edition Ost, Berlin 1995, ISBN 3-929161-53-2.</li>
<li>2002: mit <a href="Franz_Alt_(Journalist)" title="Franz Alt (Journalist)">Franz Alt</a> und <a href="%C3%96kologische_Plattform" title="Ökologische Plattform">Marko Ferst</a>: <i>Wege zur ökologischen Zeitenwende. Reformalternativen … für ein zukunftsfähiges Kultursystem.</i> Zeitsprung, 2002, ISBN 3-8311-3419-7.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2005: mit <a href="Maik_Hosang" title="Maik Hosang">Maik Hosang</a> (Hrsg.): <i>Rudolf Bahro: Apokalypse oder Geist einer neuen Zeit</i>, edition ost, Berlin 1995, ISBN 3-929161-53-2.</li>
<li>2007: <i>Denker, Reformator, Homo politicus. Nachgel. Texte, Vorlesungen, Aufsätze, Reden und Interviews</i>. Hrsg. Guntolf Herzberg, <a href="Edition_Ost" title="Edition Ost">Edition Ost</a>, 2007, ISBN 3-89793-151-6.</li>
<li>2023: Maik Hosang, Jürgen G. H. Hoppmann (Hrsg.): <i>Rudolf Bahro: Vorlesungen 1990–1993. Humboldt-Universität Berlin</i>, ArsAstrologica, Görlitz 2023, ISBN 978-3-384-04899-8.</li>
<li>2023: Maik Hosang, Jürgen G. H. Hoppmann (Hrsg.): <i>Rudolf Bahro: Vorlesungen 1994–1997. Humboldt-Universität Berlin</i>, ArsAstrologica, Görlitz 2023, ISBN 978-3-384-04901-8.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>1978: <a href="Hannes_Schwenger" title="Hannes Schwenger">Hannes Schwenger</a> (Hrsg.): <i>Solidarität mit Rudolf Bahro. Briefe in die DDR.</i> Rowohlt, Reinbek 1978, ISBN 3-499-14348-8.</li>
<li>1978: Ulf Wolter (Hrsg.): <i>Antworten auf Bahros Herausforderung des „realen Sozialismus“.</i> Olle und Wolter, Berlin 1978, ISBN 3-921241-51-0.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1979: <i>Bahro Kongreß. Aufzeichnungen, Berichte und Referate.</i> Verlag Olle & Wolter, Berlin 1979, ISBN 3-88395-406-3.</li>
<li>2000: <i> Rudolf Bahro. Ein Leben und eine Philosophie für die Zukunft von Mensch und Erde. Texte von und zu ihm zur Ausstellung in der Humboldt-Universität zu Berlin aus Anlass seines 65. Geburtstages</i>. Humboldt-Universität, Berlin 2000.</li>
<li>2002: Guntolf Herzberg, Kurt Seifert: <i>Rudolf Bahro – Glaube an das Veränderbare. Eine Biographie.</i> Linksverlag, Berlin 2002, ISBN 3-86153-270-0.</li>
<li>2003: Heike Koall: <i>Bahro, Rudolf.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 21, Bautz, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-110-3, Sp. 47–58.</li>
<li>2005: Marko Ferst: <i>Die Ideen für einen „Berliner Frühling“ in der DDR. Die sozialen und ökologischen Reformkonzeptionen von Robert Havemann und Rudolf Bahro.</i> In: <i>Hefte zur DDR-Geschichte.</i> Nr. 91, 2005 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.umweltdebatte.de/havemann-bahro-text.htm">online</a>).</li>
<li>2005: Marko Ferst: <i>Rudolf Bahro – vom DDR-Kritiker zum spirituellen Ökologen</i>. In: <i>Jahrbuch Ökologie 2005.</i> Beck, München 2004, ISBN 3-406-51105-8.</li>
<li>2005: Kurt Seifert: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeithistorische-forschungen.de/2-2005/id=4707"><i>Wider die Logik der Selbstausrottung. Rudolf Bahros Suche nach einer gesellschaftlichen „Alternative“</i>.</a> In: <i><a href="Zeithistorische_Forschungen" title="Zeithistorische Forschungen">Zeithistorische Forschungen</a> / Studies in Contemporary History</i> 2 (2005), S. 326–330.</li>
<li>2006: <a href="Ilko-Sascha_Kowalczuk" title="Ilko-Sascha Kowalczuk">Ilko-Sascha Kowalczuk</a>, <a href="Tom_Sello" title="Tom Sello">Tom Sello</a> (Hrsg.): <i>Für ein freies Land mit freien Menschen. Opposition und Widerstand in Biographien und Fotos</i>. <a href="Robert-Havemann-Gesellschaft" title="Robert-Havemann-Gesellschaft">Robert-Havemann-Gesellschaft</a>, Berlin 2006, S. 140; ISBN 3-938857-02-1.</li>
<li>2006: <a href="Maik_Hosang" title="Maik Hosang">Maik Hosang</a>, Kurt Seifert (Hrsg.): <i>Integration. Natur – Kultur – Mensch. Sozialökologische Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise.</i> Tagungsband des Rudolf-Bahro-Symposiums an der Humboldt-Universität zu Berlin, 18./19. November 2005. Oekom-Verlag, München 2006, ISBN 978-3-86581-051-9.</li>
<li>2010: <a href="Hubert_Laitko" title="Hubert Laitko">Hubert Laitko</a>: <i><span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/rudolf-bahro">Bahro, Rudolf</a></span></i>. In: <i><a href="Wer_war_wer_in_der_DDR%3F" title="Wer war wer in der DDR?">Wer war wer in der DDR?</a></i> 5. Ausgabe. Band 1. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.</li>
<li>2014: Alexander Amberger: <i>Bahro, Harich, Havemann. Marxistische Systemkritik und politische Utopie in der DDR.</i> Verlag F. Schöningh, Paderborn 2014, ISBN 3-506-77982-6.</li>
<li>2015: Ines Weber: <i>Sozialismus in der DDR. Alternative Gesellschaftskonzepte von Robert Havemann und Rudolf Bahro.</i> Linksverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-86153-861-5.</li>
<li>2024: Thomas Schubert: <i>Bürgerkrieg und Romantik im Realsozialismus. Zum Frühwerk Rudolf Bahros (1952-1970). Eine Weltanschauungsanalyse.</i> Nomos, Baden-Baden 2024, ISBN 978-3-7560-1326-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Rudolf_Bahro?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Rudolf Bahro</a></span></b> – Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118506005">Literatur von und über Rudolf Bahro</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li>Meike Fechner, Susanne Wirtz, Regina Haunhorst, Antoinette Lepper-Binnewerg: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hdg.de/lemo/biografie/rudolf-bahro.html"><span style="font-style:italic;">Rudolf Bahro.</span></a> Tabellarischer Lebenslauf im <a href="Lebendiges_Museum_Online" title="Lebendiges Museum Online">LeMO</a> (<a href="Deutsches_Historisches_Museum" title="Deutsches Historisches Museum">DHM</a> und <a href="Haus_der_Geschichte" title="Haus der Geschichte">HdG</a>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.umweltdebatte.de/bahro-beitraege.htm"><i>Rudolf Bahro (1935–1997). Beiträge und Informationen, Übersicht</i>.</a> Umweltdebatte.de</li>
<li><a href="Jutta_Ditfurth" title="Jutta Ditfurth">Jutta Ditfurth</a>: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090607014710/http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/51/26a.htm"><i>Bahros Guru. Nachruf auf Rudolf Bahro</i>.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 7. Juni 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i><a href="Jungle_World" title="Jungle World">Jungle World</a></i>, Nr. 52, 18. Dezember 1997 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160116171727/http://jungle-world.com/artikel/1997/51/37693.html">Archiv</a>).</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://amor.cms.hu-berlin.de/~schultzw/">Rudolf-Bahro-Archiv</a> der Humboldt-Universität zu Berlin</li>
<li>Immo Sennewald: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=1982612/1ur4mcv/index.html"><i>Ist die Welt nicht mehr zu retten? Der Fall Rudolf Bahro</i>.</a> SWR2 Wissen, 11. März 2007.</li>
<li>Rudolf Bahro: Logik der Rettung und andere seiner Bücher als PDF: <a rel="nofollow" class="external free" href="https://detopia.de/B/Bahro-Rudolf/index.htm">https://detopia.de/B/Bahro-Rudolf/index.htm</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bahro-archiv-pommritz.jimdofree.com/">Rudolf-Bahro-Archiv</a> bei Integralis e. V. im LebensGut Pommritz <a href="Rittergut_Pommritz" title="Rittergut Pommritz">Rittergut Pommritz</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Abgedruckt in <a href="Guntolf_Herzberg" title="Guntolf Herzberg">Guntolf Herzberg</a>, Kurt Seifert: <i>Rudolf Bahro – Glaube an das Veränderbare</i>, Taschenbuch-Ausgabe Berlin 2005, S. 38–39.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Rudolf Bahro: <i>Die Alternative – Zur Kritik des real existierenden Sozialismus</i>, Taschenbuch-Ausgabe 1980, S. 7.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Herzberg/Seifert 2005, S. 177–178.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Das trifft den Parteiapparat ins Herz</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>35</span>, 1977, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>30</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40763980.html">online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rudolf+Bahro&rft.atitle=Das+trifft+den+Parteiapparat+ins+Herz&rft.date=1977&rft.genre=journal&rft.issue=35&rft.jtitle=Der+Spiegel&rft.pages=30" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Stiftung <a href="Gedenkst%C3%A4tte_Berlin-Hohensch%C3%B6nhausen" title="Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen">Gedenkstätte Hohenschönhausen</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120114082214/http://stiftung-hsh.de/page.php?cat_id=CAT_181&con_id=CON_1357&page_id=723&subcat_id=CAT_181&recentcat=CAT_165&back=1">Steckbrief Bahros</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 14. Januar 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>).</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Herbert Marcuse: <i>Über Bahro, Protosozialismus und Spätkapitalismus – Versuch einer revolutionstheoretischen Synthese von Bahros Ansatz.</i> In: <i>Kritik</i>, 6. Jg. (1978) Nr. 19, S. 5–27.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Guntolf Herzberg, Kurt Seifert: <i>Rudolf Bahro - Glaube an das Veränderbare</i>. Ch. Links Verlag, Berlin 2002, S. 239–243.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Die für die Eröffnung des Verfahrens und für die Urteilsverkündung vorgeschriebene „Öffentlichkeit“ bestand aus 15 Mitarbeitern des MfS.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Gedenkstätte Bautzen: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.stsg.de/cms/bautzen/geschichte/bautzen_II/rudolf_bahro">Biographie Bahros.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.europeana.eu/resolve/record/2022037/11088_E25CE371_0D8B_46CF_A130_0A8994D76D72"><i>Gruppenaufnahme mit Präsident der Liga für Menschenrechte, Sektion Berlin Erwin Beck.</i></a> Europeana,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5. September 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARudolf+Bahro&rft.title=Gruppenaufnahme+mit+Pr%C3%A4sident+der+Liga+f%C3%BCr+Menschenrechte%2C+Sektion+Berlin+Erwin+Beck&rft.description=Gruppenaufnahme+mit+Pr%C3%A4sident+der+Liga+f%C3%BCr+Menschenrechte%2C+Sektion+Berlin+Erwin+Beck&rft.identifier=&rft.publisher=Europeana&rft.date="> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Spiegel-45/1981-11"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Spiegel-45/1981_11-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Spiegel-45/1981_11-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Alte Heimat</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>45</span>, 1981 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14342965.html">online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rudolf+Bahro&rft.atitle=Alte+Heimat&rft.date=1981&rft.genre=journal&rft.issue=45&rft.jtitle=Der+Spiegel" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Die wollten nur Macht</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>26</span>, 1995 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14342965.html">online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rudolf+Bahro&rft.atitle=Die+wollten+nur+Macht&rft.date=1995&rft.genre=journal&rft.issue=26&rft.jtitle=Der+Spiegel" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Im Auszug abgedruckt in <i>Logik der Rettung</i>, Stuttgart/Wien 1987, S. 388ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Rede auf der Bundesdelegiertenkonferenz im Juni 1983 in Hannover, abgedruckt in <i>Pfeiler am anderen Ufer</i>, Berlin 1984, hier zitiert nach Herzberg/Seifert, S. 398.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Zusammenfassung bei Herzberg/Seifert, S. 411–435.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Logik der Rettung</i>, S. 314–321.</span>
</li>
<li id="cite_note-:0-17"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_17-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_17-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Klaus Rost: <cite style="font-style:italic">Rudolf Bahro</cite>. In: Monika Zimmermann (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Was macht eigentlich--? 100 DDR-Prominente heute</cite>. 1. Auflage. Ch. Links, Berlin 1994, ISBN 978-3-86153-064-0, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>17–19</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rudolf+Bahro&rft.atitle=Rudolf+Bahro&rft.au=Klaus+Rost&rft.btitle=Was+macht+eigentlich--%3F+100+DDR-Prominente+heute&rft.date=1994&rft.edition=1.+Aufl&rft.genre=book&rft.isbn=9783861530640&rft.pages=17-19&rft.place=Berlin&rft.pub=Ch.+Links" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://web.archive.org/web/20120119121211/http://www2.agrar.hu-berlin.de/rudolf-bahro-archiv/Bahro_VL-Reihe.htm"><i>Rudolf Bahro Vorlesungen, Sozialökologie als Studium Generale.</i></a> Archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww2.agrar.hu-berlin.de%2Frudolf-bahro-archiv%2FBahro_VL-Reihe.htm">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">19. Januar 2012</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 1. Januar 2026</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARudolf+Bahro&rft.title=Rudolf+Bahro+Vorlesungen%2C+Sozial%C3%B6kologie+als+Studium+Generale&rft.description=Rudolf+Bahro+Vorlesungen%2C+Sozial%C3%B6kologie+als+Studium+Generale&rft.identifier=http%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20120119121211%2Fhttp%3A%2F%2Fwww2.agrar.hu-berlin.de%2Frudolf-bahro-archiv%2FBahro_VL-Reihe.htm&rft.source=http://www2.agrar.hu-berlin.de/rudolf-bahro-archiv/Bahro_VL-Reihe.htm"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander Amberger: <i>Bahro, Harich, Havemann. Marxistische Systemkritik und politische Utopie in der DDR.</i> Verlag F. Schöningh, Paderborn 2014, ISBN 3-506-77982-6, S. 140.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe hierzu Herzberg & Seifert, S. 517–523, und Erik Lehnert: <i>Der Ökofaschist. Bahro als Reizfigur der Linken und seine Auseinandersetzung mit dem Problem von Staat und Gesellschaft in der ökologischen Krise.</i> In Guntolf Herzberg (Hrsg.): <i>Rudolf Bahro: Denker – Reformator – Homo politicus. Nachlaßwerk: Das Buch von der Befreiung, Vorlesungen Aufsätze, Reden, Interviews</i>. edition ost, Berlin 2007, S. 390–391.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Jutta Ditfurth: <i>Feuer in die Herzen. Plädoyer für eine ökologische linke Opposition</i>, 1992, S. 206–211.</span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.lebensgut.de/index.htm"><i>LebensGut.de</i></a>.</span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Sandra Pingel-Schliemann: <i>Zersetzen: Strategie einer Diktatur</i>, Robert-Havemann-Ges., Berlin 2003, S. 280–281.</span>
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<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Peter_Wensierski" title="Peter Wensierski">Peter Wensierski</a>: <cite style="font-style:italic">Stasi: In Kopfhöhe ausgerichtet</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>20</span>, 1999 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13395385.html">online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rudolf+Bahro&rft.atitle=Stasi%3A+In+Kopfh%C3%B6he+ausgerichtet&rft.au=Peter+Wensierski&rft.date=1999&rft.genre=journal&rft.issue=20&rft.jtitle=Der+Spiegel" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefan Berg: <cite style="font-style:italic">STASI: Die Spur der Strahlen</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>12</span>, 2000 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15985956.html">online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rudolf+Bahro&rft.atitle=STASI%3A+Die+Spur+der+Strahlen&rft.au=Stefan+Berg&rft.date=2000&rft.genre=journal&rft.issue=12&rft.jtitle=Der+Spiegel" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20210726081519/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/E_BStU_Projektbericht_Strahlen.pdf">Projektbericht „Strahlen“</a></span>
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<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.cocre.eu/berliner-institut/rudolf-bahro/"><i>Bahro-Ausstellung 2000</i></a>.</span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Bahro 1984 (Pfeiler) – 240 Seiten.</span>
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